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Hohenwarte

Der Ort liegt am rechten Saaleufer, etwa 1km unterhalb der Talsperre Hohenwarte. In einem Lehnbrief Kaiser Karls IV. an die Grafen von Schwarzburg wurde 1361 Hohenwarte erstmals urkundlich erwähnt, dürfte die Siedlung zunächst mit einem Eisenhammer verbunden gewesen sein. Die letzte Erwähnung der Schmieden stammt von 1608. Wenig später scheint das Hammerwerk eingegangen zu sei.
Anstelle der Hammerschmiede entwickelte sich eine Mehl- und Schneidemühle, deren Existenz seit 1654 bekannt ist. Ein halbes Jahrhundert später bestand die Siedlung Hohenwarte neben der Mühle aus drei Wohnhäusern mit zusammen fünf Familien. Nach der Stilllegung der

Mühle in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts wurde auf dem Gelände des Mühlgutes durch die Rudolstädter Firma Grosch & Zitkow 1904 eine Kartonagenfabrik errichtet. Durch Zuzug von Arbeitskräften stieg die Einwohnerzahl rasch an. Das Werk erzeugte 1908 auch Elektroenergie. Der Bau der Talsperre Hohenwarte veränderte das Ortsbild grundlegend.


Blick von der Klinkhardshöhe
 

 

Sehenswertes
Pumpspeicherwerk Hohenwarte   Vattenfall Europe Generation AG & Co. KG
Pumpspeicherwerke Hohenwarte
Preßwitzer Straße 25
07338 Hohenwarte
Ansprechpartnerin: Rita Fiedler
Tel.: 036733 28-2296
Fax: 036733 28-2259
Fahrgastschiffahrt   ab Staumauer
April-Oktober täglich 9.30-16.45 Uhr
Stauseerund- und Mondscheinfahrten
Tel. Tel.(036733) 215 28

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